Der Seher von Freilassing
Ein einfacher bayerischer Brunnenbauer und Rutengänger, dessen Prophezeiung über den Dritten Weltkrieg bis heute nachwirkt: ein Krieg über Nacht, drei gepanzerte Heersäulen aus Russland bis an den Rhein, ein giftiger gelber Staub und drei Tage Finsternis — und danach ein langer, warmer Frieden.
I sag halt, wie i's seh.
Alois Irlmaier
Alois Irlmaier ist der bekannteste deutsche Seher zum Dritten Weltkrieg. Er wurde am 8. Juni 1894 im Weiler Scharam bei Siegsdorf in Oberbayern geboren und starb am 26. Juli 1959 in Freilassing. Er war Brunnensucher und Brunnenbauer im Rupertiwinkel, ein einfacher, tiefgläubiger Mann ohne Schulbildung und ohne jede Neigung zur Selbstinszenierung. Wer ihn kannte, hielt ihn gerade wegen seiner Schlichtheit für glaubwürdig: Er sei, so heißt es nach schauungen.de, so unbegabt gewesen, „daß er seine Visionen und Gesichte nie hätte erfinden können“. Sein eigenes, oft zitiertes Wort für das, was er tat, war denkbar bescheiden — „I sag halt, wie i's seh“.
Seine erste Gabe war das Wünschelrutengehen. Schon als junger Mann spürte er das Wasser: Kam er in die Nähe einer Ader, so „wurlte“ es ihm in den Fingern, die Adern der Hand traten hervor, und die Rute schlug so heftig aus, dass sie keine fremde Hand mehr halten konnte. Er soll fast jede Wasserader gefunden haben. Zu dieser Fähigkeit trat, wie überliefert wird, um das Jahr 1928 eine zweite: das Hellsehen. 1939 baute er auf seinem Grund eine kleine Hütte, in der er die vielen Besucher empfing — kostenlos. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen vor allem Frauen und Mütter, die nach vermissten Männern und Söhnen fragten; Irlmaier soll ihnen oft mit verblüffender Genauigkeit gesagt haben, ob der Vermisste noch lebte und wo er zu finden sei.
Er sah nicht in Worten, sondern in Bildern, „wie im Kino“ — einen inneren Film vom kommenden Dritten Weltkrieg, den er nur beschreiben, aber selten deuten konnte. Orte und Zeiten blieben ihm meist verborgen; er nannte, was er erkannte, und schwieg über den Rest. 1947 klagte ein Geistlicher ihn wegen Betrugs und „Gaukelei“ am Amtsgericht Laufen an; die Zeugen widersprachen einander, einige glaubten ihm nicht, mehrere bestätigten seine Treffsicherheit, und Irlmaier wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen — was seinen Ruf erst recht mehrte. Wichtig bleibt: Seine Worte sind nur aus zweiter Hand überliefert, vor allem durch den Sammler Conrad Adlmaier und andere Chronisten wie Arthur Hübscher, in unterschiedlichen Fassungen. Sie sind als Überlieferung zu lesen, nicht als geprüfte Prophetie.
Zuerst kommt ein Wohlstand, wie es ihn noch nie gab.
Dann folgt ein Abfall vom Glauben, wie noch nie zuvor.
Darauf eine Sittenverderbnis, wie sie die Welt nicht kannte.
Alsdann kommt eine große Zahl fremder Menschen ins Land.
Es herrscht eine große Inflation — das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
Bald darauf bricht die Revolution aus.
Über Nacht überfallen die fremden Heere den Westen — der Krieg beginnt.
Wenn die sieben Zeichen erfüllt sind, so die Überlieferung, entzündet sich der Dritte Weltkrieg im Süden und im Osten. Irlmaier sah zuerst einen trügerischen Frieden und einen neuen Krieg im Nahen Osten: „Alles ruft Friede, Schalom! Da wird's passieren. — Ein neuer Nahostkrieg flammt plötzlich auf, große Flottenverbände stehen sich im Mittelmeer feindlich gegenüber — die Lage ist gespannt.“ Der eigentliche Funke aber falle nicht dort, sondern werde „im Balkan ins Pulverfaß geworfen“.
Dort schaute er ein politisches Attentat: „Ich sehe einen ‚Großen‘ fallen, ein blutiger Dolch liegt daneben.“ Genauer noch: „Zwei Männer bringen einen dritten Hochgestellten um. Sie sind von anderen Leuten bezahlt worden. Der eine Mörder ist ein kleiner schwarzer Mann, der andere etwas größer, mit heller Haarfarbe. Ich denke, am Balkan wird es sein, kann es aber nicht genau sagen.“ Und knapp: „Der dritte Mord ist geschehen. Dann ist Krieg.“
Hier ist Vorsicht geboten. Irlmaier sprach nur von einem „dritten“ Hochgestellten, ohne Namen zu nennen. Die verbreitete Deutung, die beiden vorausgegangenen Morde seien die Attentate an Mahatma Gandhi und dem UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte (beide 1948) gewesen, stammt von seinen Auslegern — allen voran seinem Chronisten Conrad Adlmaier —, nicht wörtlich von Irlmaier selbst. Sie ist eine nachträgliche Auslegung, kein Zitat des Sehers.
Auf das Attentat folge der Schlag ohne Vorwarnung: „Dann geht es Schlag auf Schlag.“ Massierte Truppenverbände marschieren nach seiner Schau von Osten her in Belgrad ein und rücken nach Italien vor. „Gleich darauf stoßen drei gepanzerte Keile nördlich der Donau blitzartig über Westdeutschland in Richtung Rhein vor — ohne Vorwarnung.“ Der Angriff komme so unvermutet, dass die Bevölkerung „in wilder Panik nach Westen flieht“.
Irlmaier sah die verstopften Straßen fast prophetisch modern: unzählige Autos, die den Weg versperren, während die Panzerspitzen alles niederwalzen, was ihnen im Weg steht. „Von Sonnenaufgang kommt der Krieg und es geht sehr schnell“, soll er gesagt haben. Das Grauenhafteste an dieser Schau ist ihre Geschwindigkeit: Über Nacht, so die Überlieferung, sterben mehr Menschen als in den beiden Weltkriegen zusammen.
Das Herzstück seiner Schau vom Dritten Weltkrieg sind die drei Stoßkeile oder „Heerwürmer“, die er aus Russland und dem Osten heranrollen sah. Ihr Verlauf ist auf der eigenen Seite über die Invasion Etappe für Etappe dargestellt. „Drei Stoßkeile sehe ich herankommen: Der untere Heerwurm kommt von Böhmen her über den Wald.“ Pater Norbert Backmund ergänzte nach mündlicher Mitteilung: „Über die Donau geht der Feind nicht, sondern biegt nach Nordwesten ab, im Naabtal in der Oberpfalz sieht Irlmaier das Hauptquartier.“
„Der zweite Stoßkeil geht direkt über Sachsen nach Westen, der dritte von Nordosten nach Südosten. Tag und Nacht rennen die Russen, ihr Ziel ist das Ruhrgebiet, wo die vielen Öfen und Kamine stehen.“ Der Krieg beginne bei der „Goldenen Stadt“ — Prag —, von der aus sich die Verheerung nach Nordwesten zieht, bis an eine Stadt in einer Bucht am „großen Wasser“.
Ein einziger Landstrich aber bleibe verschont: „Südostbayern wird beschützt, da breitet die Liebe Frau von Altötting ihren Mantel darüber. Da kommt keiner her.“ Die Städter, sah er, fliehen aufs Land zu den Bauern; und rings um die letzten Schlachtfelder bricht die alte Ordnung zusammen.
Die Wende bringt eine Waffe, die Irlmaier nur in Bildern fassen konnte. Er sah „die Erde wie eine Kugel“ und darüber „weiße Tauben“ vom Sand heraufsteigen — nach gängiger Deutung Flugzeuge oder Raketen aus einem Wüstengebiet. „Und dann regnet es einen gelben Staub in einer Linie. Die Goldene Stadt wird vernichtet, da fangt es an. Wie ein gelber Strich geht es hinauf bis zu der Stadt in der Bucht.“
Die Wirkung dieses Streifens ist total: „Dort, wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Baum, kein Strauch, kein Vieh, kein Gras, das wird welk und schwarz. Die Häuser stehen noch.“ Die Panzer führen noch, „aber die darin sitzen, sind ganz schwarz geworden“. Wer über den Strich gehe, sterbe; die Fronten seien dadurch getrennt: „Die herüben sind, können nicht hinüber und die drenteren können nicht herüber.“
Aus den „Tauben“ fallen kleine tödliche Behälter — die berühmten „schwarzen Kastl“: „Auch hier werfen die Flieger ihre kleinen schwarzen Kästchen ab. Sie explodieren, bevor sie den Boden berühren, und verbreiten einen gelben oder grünen Rauch oder Staub. Was drunter kommt, ist hin, ob Mensch, Tier oder Pflanze.“ Ein ganzes Jahr lang, so Irlmaier, dürfe kein Lebewesen dieses Gebiet betreten, ohne sich größter Lebensgefahr auszusetzen.
Am Rhein bricht der Vorstoß der drei Heere zusammen. Zwei Flüchtlingszügen gelinge es noch, den Fluss zu überqueren, „der dritte ist verloren und wird vom Feind eingekreist“. Dann kommen die weißen Tauben, der gelbe Staub regnet herab, und die Geschwader schneiden den letzten Heereszug ab. Irlmaiers Urteil ist unerbittlich: „Am Rhein wird der Angriff endgültig abgeschlagen. Von den drei Heereszügen wird kein Soldat mehr nach Hause kommen.“ Und knapp: „Um Köln entbrennt die letzte Schlacht.“
Zugleich schaute er, wie sich das Kriegsglück wendet: „Augenblicklich kommt die Rache übers große Wasser“ — nach verbreiteter Lesart ein Gegenschlag aus Amerika. Der Rückzug der Angreifer erfolge plötzlich: „Durch eine Naturkatastrophe oder etwas ähnliches ziehen die Russen plötzlich nach Norden.“ Frankreich versinke im Bürgerkrieg — „die Stadt mit dem eisernen Turm wird zerstört, die eigenen Leute zünden es an“ —, im „Stiefelland“ tobe eine Revolution, und der Papst fliehe verkleidet über das Wasser, um nach kurzer Zeit zurückzukehren, „wenn die Ruhe wiederhergestellt ist“.
Mitten in die Katastrophe setzte Irlmaier ein Zeichen von schwerer Wucht. „Während, oder am Ende des Krieges seh ich am Himmel ein Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen.“ Es sei kein Bild aus dem Gefecht, sondern ein Zeichen für die ganze Welt, dem sich niemand entziehen könne.
Bemerkenswert ist der Nachdruck, mit dem er darauf beharrte: „Ich habe es schon dreimal gesehen, es kommt ganz gewiß.“ In seiner Schau markiert dieses große Kreuz die geistige Wende des Geschehens — den Augenblick, in dem, wie er sagte, „das Kreuz wieder zu Ehren“ kommt und selbst das russische Volk „wieder an Gott“ glaubt und das Osterlied singt.
Seine eindringlichste und praktischste Warnung stammt aus dem Frühjahr 1959, wenige Monate vor seinem Tod. „Finster wird es werden an einem Tag unterm Krieg. Dann bricht ein Hagelschlag aus mit Blitz und Donner, und ein Erdbeben schüttelt die Erde. Dann geh nicht hinaus aus dem Haus!“ Der Strom falle aus, kein Licht brenne außer Kerzenlicht.
Die Gefahr sei der giftige Staub: „Wer den Staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt. Mach die Fenster nicht auf, häng sie mit schwarzen Papier zu.“ Alle offenen Wasser und Speisen würden giftig, außer in fest verschlossenen Blechdosen; man solle keine Milch trinken und Vorräte an Konserven, Reis und Hülsenfrüchten anlegen. „Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viel Menschen.“ Nach drei Tagen sei alles vorbei, „der Wind treibt die Todeswolken nach Osten ab“.
Dreimal beschwor er dieselbe Regel — die Anweisung, die bis heute mit seinem Namen verbunden bleibt: „Geh nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen. Und betet.“ Zweiundsiebzig Stunden, so die Überlieferung, entscheiden über Leben und Tod — und wer hinaussieht, ist verloren.
So schwarz Irlmaiers Bilder vom Dritten Weltkrieg sind, so licht ist ihr Ausgang. „Drei Neuner sehe ich, der dritte Neuner bringt den Frieden“, sagte er; über die Dauer blieb er offen: „Wie lange alles dauert? Ich sehe drei Striche. Ob das drei Tage, drei Wochen oder drei Monate sind, weiß ich nicht.“ Wenn alles vorüber sei, werde ein Teil der Menschheit dahin sein — „mehr als in den beiden Weltkriegen“.
Danach aber komme „eine lange, glückliche Zeit“. Das Kreuz kehre zu Ehren zurück, die Menschen würden wieder gottesfürchtig, und die Gesetze, „die den Kindern den Tod bringen“, würden ungültig. Ein neuer Herrscher trete auf: „Einen hageren Greis sehe ich als unseren König.“ Nach dem Sieg werde „ein Kaiser vom fliehenden Papst gekrönt“, und „Blumen blühen auf den Wiesen, wenn der Papst aus der Verbannung zurückkommt“.
Selbst das Klima wandle sich: „Durch die Klimaänderung wird bei uns Wein gebaut, und es werden Südfrüchte bei uns wachsen, es ist viel wärmer als jetzt.“ Zuerst herrsche noch Hunger, dann Überfluss; die wenigen Überlebenden dürften siedeln, wo sie wollen. Doch aller Neubeginn sei mühsam, sagte Irlmaier fast tröstlich und streng zugleich: „Anfangen müssen die Leut wieder da, wo ihre Ur-Urgroßväter angefangen haben.“
Alles ruft Friede, Schalom! Da wird's passieren.
Zwei Männer bringen einen dritten Hochgestellten um. Sie sind von anderen Leuten bezahlt worden. Ich denke, am Balkan wird es sein, kann es aber nicht genau sagen.
Von Sonnenaufgang kommt der Krieg und es geht sehr schnell.
Und dann regnet es einen gelben Staub in einer Linie. Dort, wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Baum, kein Strauch, kein Vieh, kein Gras.
Geh nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen. Und betet.
Während, oder am Ende des Krieges seh ich am Himmel ein Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen.
Wie lange alles dauert? Ich sehe drei Striche. Ob das drei Tage, drei Wochen oder drei Monate sind, weiß ich nicht.
Einen hageren Greis sehe ich als unseren König. Blumen blühen auf den Wiesen, wenn der Papst aus der Verbannung zurückkommt.
Was am häufigsten über den Seher von Freilassing und seine Prophezeiung zum Dritten Weltkrieg gefragt wird.
Alois Irlmaier (1894–1959) war Brunnenbauer und Rutengänger in Freilassing im südostbayerischen Rupertiwinkel. Er hatte keine Schulbildung und verlangte für seine Auskünfte kein Geld. Bekannt wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg, als Angehörige ihn nach Vermissten fragten; überliefert ist, dass er dabei oft erstaunlich genau war. Seine Schauungen zum Dritten Weltkrieg machten ihn über Bayern hinaus bekannt.
Nach der Überlieferung nannte Irlmaier eine Reihenfolge: zuerst ein Wohlstand, wie es ihn nie gab; dann ein Abfall vom Glauben; darauf eine Sittenverderbnis; dann kommt eine große Zahl fremder Menschen ins Land; es folgt eine große Inflation; danach bricht die Revolution aus; und zuletzt überfallen über Nacht die fremden Heere den Westen.
Irlmaiers eindringlichste Warnung, überliefert aus dem Frühjahr 1959: Während des Krieges werde es an einem Tag finster, Hagel, Blitz und ein Erdbeben kämen, und ein giftiger Staub gehe um. Seine Anweisung lautete: nicht hinausgehen, nicht zum Fenster hinaussehen, Fenster mit schwarzem Papier verhängen, geweihte Kerzen brennen lassen, Vorräte in fest verschlossenen Dosen bereithalten — und beten. Nach 72 Stunden sei es vorbei.
Er hat kein Datum genannt. Alle kursierenden Jahreszahlen stammen von Auslegern. Zur Dauer sagte er nur: „Ich sehe drei Striche — drei Tage, drei Wochen, drei Monate, ich weiß es nicht genau, aber lang dauert es nicht.“
Er beschrieb drei gepanzerte Heersäulen, die aus dem Osten nach Deutschland vorstoßen: aus Böhmen über den Bayerischen Wald, von Sachsen westwärts und von Nordosten über Berlin — alle mit dem Ruhrgebiet als Ziel, alle am Rhein zerbrechend. Der vollständige Verlauf mit Karte, Ortsregister und Quellen steht auf der Seite über die Invasion.
Das lässt sich nicht entscheiden. Er hat nichts selbst niedergeschrieben; alles stammt von Sammlern, vor allem von Conrad Adlmaier, dessen Auflagen von 1950, 1955 und 1961 einander an wichtigen Stellen widersprechen. 1947 wurde er wegen Betrugs und „Gaukelei“ angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen; aktenkundig sind zugleich fünfzehn Vorstrafen, davon sieben wegen Betrugs. Beides gehört zum Bild.
schauungen.de — Alois Irlmaier (https://www.schauungen.de/wiki/Alois_Irlmaier)
schauungen.de — Prophezeiungsindex (https://schauungen.de/Sonstiges/Prophezeiungsindex/)
Wikipedia — Alois Irlmaier (https://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Irlmaier)
aloisirlmaier.de — Prophezeiungen-Sammlung (https://www.aloisirlmaier.de/wiki/prophezeiungen/alois-irlmaiers-prophezeiungen-sammlung/)
alpenschau.com — „Alles ruft Frieden, Schalom“ (https://www.alpenschau.com/alois-irlmaier-alles-ruft-frieden-shalom-da-wirds-passieren/)
thymosmagazin.de — „I sag halt, wie i's seh“ (https://thymosmagazin.de/2023/04/04/i-sag-halt-wie-is-seh-irlmaier-prophezeit-den-dritten-weltkrieg-2-2/)